Call: deutsch : rufen. Bedeutet, dass man einen Einsatz, den ein Gegner in den Pot getätigt hat, mitgeht. Um im Spiel zu bleiben, muss man mindestens das Gebot mitgehen, es also "callen". Die weiteren Möglichkeiten sind Rausgehen ( fold ) oder Erhöhen ( raise ).

Calling Station: Ein Spieler, der immer mitgeht (Spielertyp Nashorn). Solche Spieler haben wenig Poker-Sachverstand sondern spielen häufig nur zum Spaß. Sie gehen (fast) immer mit, um zu sehen, ob ihr Blatt Siegchancen hat.

Check: Wenn noch kein Spieler gesetzt hat, kann man "checken". Das bedeutet, dass man nichts setzt, aber auch nicht aussteigt. Wenn schon jemand vor einem gesetzt hat, kann man nur noch mitgehen ( call ), erhöhen ( raise ) oder aussteigen ( fold ).

Check-Raise: deutsch: checken-erhöhen. Bedeutet, dass man zuerst checkt, um dann zu erhöhen nachdem ein Gegner gesetzt hat. Diese Strategie wird verwendet, um mehr Chips in den Pot zu bekommen und eignet sich besser für Limit- als No Limit-Poker.

Community Cards: deutsch: Gemeinschaftskarten. Siehe Board-Cards.

Dealer: Der Kartengeber. Bei Texas Hold'em ist der "Dealer" auch derjenige, der als letzter an der Reihe ist. Dadurch gewinnt er einen Informationsvorteil da er die Handlungen seiner Gegner bereist kennt. In privaten Pokerspielen nimmt der "Dealer" meistens am Spiel teil.

Dealer Button: Beim Online-Poker oder im Casino wird der Spieler, der mit der Kartenausgabe an der Reihe ist, mit dem "Dealer Button" markiert. Im Casino dient der "Dealer-Button" (dann nur noch) dazu, festzulegen, wer die Blinds zahlen muss. Die eigentliche Ausgabe der Karten übernimmt im Casino stets der Croupier.

Draw: deutsch: ziehen. "Drawing" bedeutet, dass man hofft, durch die Karten, die noch auf den Tisch kommen, sein Blatt zu verbessern. Ein Spieler in dieser Situation hält eine "drawing hand".

 
 
 
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